Corona-Schnelltests ab Mitte November in Hamburg?

Ab Mitte Novem­ber soll es in Ham­burg zum Ein­satz von Coro­na-Schnell­tests kom­men. Dies würde neue Chan­cen für den Umgang mit dem neuar­ti­gen Coro­n­avirus eröff­nen, jedoch bei genauer­er Betra­ch­tung auch einige Risiken mit sich brin­gen. Sowohl Chan­cen als auch Risiken sollen im fol­gen­den Artikel näher beleuchtet und gegenübergestellt werden.

Chancen der Corona-Schnelltests

Am 22. Okto­ber berichteten mehrere Medi­en unter anderem Welt und n‑tv über den möglichen Ein­satz von Coro­na-Schnell­tests in Ham­burg ab Mitte Novem­ber. Diese sollen vor allem Bewohn­er von Pflege­heimen und Klinikpa­tien­ten bess­er vor dem Coro­n­avirus schützen, wobei eine Ini­tia­tive im Vergnü­gungsvier­tel St. Pauli von der neuen Meth­ode eben­falls überzeugt sei.
Die Stadt habe laut Sozial­be­hörde einen Auf­trag zur Beschaf­fung von Coro­na-Schnell­tests (Anti­gen-Schnell­tests) vergeben, was eine schnellere Erken­nung ein­er Infek­tion mit dem Coro­n­avirus ermögliche. Dies sei beispiel­sweise in Pflege­heimen sin­nvoll, ins­beson­dere wenn ganze Ein­rich­tun­gen oder Grup­pen nur vor­sicht­shal­ber getestet wer­den sollen. Beim Anti­gen-Schnell­test könne das Ergeb­nis inner­halb von 20 bis 30 Minuten vor­liegen, wobei kein Labor notwendig ist.
Dies eröffnet auch neue Möglichkeit­en für kom­merzielle Pro­jek­te. Dabei sollen sich die Men­schen für die Teil­nah­men an ein­er Ver­anstal­tung mit ein­er Kom­bi­na­tion aus Anti­gen- und PCR-Test “fre­itesten” lassen können.

Risiken der Corona-Schnelltests

Die Coro­na-Schnell­tests wer­fen jedoch laut NDR beson­ders in Pflege­heimen Prob­leme auf. Trotz der Ver­füg­barkeit von großen Men­gen zur Liefer­ung, sei eine Umset­zung erst in eini­gen Wochen möglich. Grund hier­für ist vor allem das fehlende Per­son­al. Da die Tests von Fachkräften durchge­führt wer­den müssten, kostet dies auch bei ein­er gerin­gen Durch­führzeit des Tests von 10 Minuten hochgerech­net sehr viel Zeit und somit mehr Geld. Die Aufwen­dun­gen für die zusät­zlichen Arbeitsstun­den müssten die Ein­rich­tun­gen nach momen­tanem Stand selb­st tra­gen. Den­noch verbessere der neue Schnell­test laut der Ein­rich­tungs­be­treiben­den ins­ge­samt den Infek­tion­ss­chutz deutlich.

Weiterführende Informationen:

Weit­ere Infor­ma­tio­nen zu den ver­schiede­nen Coro­na-Testver­fahren find­en Sie unter fol­gen­dem Link.

Eine Liste zu aktuellen Über­sicht­en der Fal­lzahlen in Deutsch­land und weltweit find­en Sie hier.

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